Ein geordnetes Kellerregal.

Ordnungseinsatz im Keller – Kreatives Chaos in Struktur verwandelt

Wer schon einmal versucht hat, einen vollgestellten Keller in Ordnung zu bringen, weiß, wie groß die Herausforderung sein kann. Dann ist es gut, wenn man nicht alleine vor der Aufgabe steht. Ich nehme euch heute mit in den Keller einer Kundin, natürlich mit ihrem Einverständnis, um an diesem Beispielprojekt zu zeigen, wie ein Termin mit einem professionellen Ordnungscoach abläuft und was die Kundin und ich in diesem Termin erreicht haben. Am Ende gibt es sogar noch eine kleine Fortsetzung mit den Nachwirkungen des Termins und Tipps für Euren eigenen Keller.

Der Termin war für vier Stunden angesetzt, wie er auch als Ordnungs-Service-Paket bei mir gebucht werden kann. Detaillierte Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden sich unter Angebot.

Ausgangssituation im Keller

Die Kundin ist eine sehr kreative Person und hat im Laufe der Jahre viele verschiedene Hobbys ausprobiert. Dadurch hatten sich im Keller ganz unterschiedliche Materialien angesammelt: Bastel- und Werkutensilien, saisonale Dekoration und Erinnerungsstücke. Schon beim Betreten war eine grobe Gliederung erkennbar: Zum einen das Regal an der Tür mit Kisten davor, dann gegenüber das Bücherregal mit weiteren Dingen und im hinteren Bereich die Fläche unter dem Fenster sowie die lange Wandseite.
Wir beschlossen, uns vom Eingang ausgehend gegen den Uhrzeigersinn durch diese Zonen zu arbeiten.

Keller aufräumen Schritt für Schritt

Den Anfang machte das Regal an der Tür. Wir stellten einen großen Karton für Spenden bereit, sowie Behälter für Recycling und Restmüll und räumten das Regal Fach für Fach von oben nach unten aus. Im ersten Regal fanden sich zahlreiche Materialien aus früheren Hobbys, außerdem saisonale Dekoration und Erinnerungsstücke.

Jedes Teil nahmen wir einmal in die Hand, prüften den Inhalt der Kisten, sortierten konsequent aus (wobei die Entscheidung am Ende immer bei der Kundin lag), und räumten alles was blieb geordnet zurück. Jedes Fach erhielt eine klare Kategorie. Die Kartons, die bleiben sollten, wurden deutlich beschriftet, damit ihr Inhalt dauerhaft erkennbar bleibt. Und am Ende fanden auch alle Dinge, die sich vor dem Regal angesammelt hatten einen Platz oder wurden aussortiert.

So entstanden Schritt für Schritt immer mehr freie Flächen und ein deutlich aufgeräumteres Gesamtbild.

Schnelle Fortschritte mit Ordnungsservice

Nach knapp drei Stunden hatten wir das Regal an der Tür und den Bereich davor vollständig abgeschlossen. In der verbleibenden Zeit widmeten wir uns dem Bereich neben dem Regal und arbeiteten uns in Richtung Fenster vor. Dabei entstand unter anderem eine feste Ecke für Musikinstrumente, die zuvor im Raum verteilt waren. Auch auf und unter dem Arbeitstisch kamen weitere Hobbymaterialien zum Vorschein, die wir entweder aussortierten oder geordnet im Regal unterbrachten. So wurde Platz geschaffen und ein klarer Überblick darüber gewonnen, welche Dinge künftig genutzt werden und wo sie griffbereit ihren festen Platz haben.

Eigeninitiative der Kundin

„Ich mag gar nicht mehr aufhören!“

Zwei Tage später schrieb mir die Kundin und schickte aktuelle Fotos. Sie hatte den Schwung genutzt, an den folgenden beiden Tagen insgesamt vier Stunden weiter gearbeitet und dabei den Bereich vor dem Fenster vollständig abgeschlossen. Außerdem war nun die auch die Fläche vor dem Bücherregal frei. Die neuen Nachher-Fotos zeigen das Ergebnis des konsequent weitergeführten Prozesses und die spürbare Veränderung im gesamten Raum. Besonders freut mich, dass unser gemeinsamer Termin sie so motivierte, den Raum eigenständig weiterzubearbeiten und dabei in kurzer Zeit ein Ergebnis zu schaffen, auf das sie nun richtig stolz ist.

Fazit

Durch klare Zoneneinteilung und systematisches Sortieren entstand in kurzer Zeit ein Keller, der wieder nutzbar und übersichtlich ist. Gleichzeitig zeigt dieses Beispiel, wie motivierend die Arbeit mit einem Ordnungscoach sein kann und welche sichtbaren Ergebnisse schon nach wenigen Stunden möglich sind.

Tipps zum Keller aufräumen

Und wenn es dich jetzt in den Fingern kribbelt in deinem eigenen Keller loszulegen, sind hier ein paar Tipps für dich:

  • Teile deinen Keller in Zonen ein und bearbeite jeweils nur einen Bereich statt alles auf einmal anzugehen.
  • Räume jedes Fach vollständig aus. Nimm alles in die Hand und entscheide bewusst, was bleiben darf.
  • Öffne jeden Karton. Gehört der Inhalt zu mehr als einer Kategorie nimm alles heraus und bewerte es einzeln.
  • Sortiere konsequent aus: Alles, was keinen Platz mehr hat oder nicht mehr genutzt wird, wird gespendet, verkauft oder entsorgt.
  • Beschrifte Kartons und Regalfächer deutlich, damit du auch in Zukunft den Überblick behältst und alles schnell wiederfindest.

1 Gedanke zu „Ordnungseinsatz im Keller – Kreatives Chaos in Struktur verwandelt“

  1. Liebe Alke, wir kennen uns aus der Ordnungswelt. Einen sehr schönen Artikel hast du hier geschrieben. Auch ganz toll mit den Fotos kommentiert. Man merkt beim Lesen direkt, wieviel Freude euch beiden dieses Projekt bereitet hat. Und der schönste Lohn ist (auch für mich jedesmal) sowieso, wenn man solche Nachrichen und Reaktionen wie in deinem Fall von seiner Kundschaft zurückbekommt. Freut mich für dich.
    Liebe Grüße Monika

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